{"id":2210,"date":"2013-04-20T13:05:01","date_gmt":"2013-04-20T12:05:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lern-online.net\/blog\/?p=2210"},"modified":"2018-06-10T07:18:56","modified_gmt":"2018-06-10T06:18:56","slug":"interview-mit-torsten-maier-von-wissenschaftwerte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lern-online.net\/blog\/interview-mit-torsten-maier-von-wissenschaftwerte\/","title":{"rendered":"Interview mit Torsten Maier von WissenSchafftWerte"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Auf der DaFWEBKON in diesem Jahr lernte ich Torsten Maier \u00fcber diverse Kommunikationskan\u00e4le wie Facebook und Twitter. Solch einen E-Learning Guru musste ich nat\u00fcrlich zum Interview anfragen und heute endlich ist das Interview fertig geworden. Bereits am Tag seines Vortrags auf der <a title=\"DaFWEBKON  2013 Lernblog\" href=\"https:\/\/lern-online.net\/blog\/?p=1204\" target=\"_blank\">DaFWEBKON<\/a>\u00a0\u00a0berichtenden\u00a0wir \u00fcber ihn im Artikel <a title=\"Zukunft des Lernens\" href=\"https:\/\/lern-online.net\/blog\/2013\/03\/03\/zukunft-des-lernens\/\" target=\"_blank\">&#8222;Zukunft des Lernens.&#8220;<\/a><a href=\"https:\/\/lern-online.net\/blog\/2013\/03\/03\/zukunft-des-lernens\/\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<h3><!--more--> Das Interview mit Torsten Maier<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lern-Online.net: Hallo Herr Maier, bitte stellen Sie sich sowie ihr Unternehmen &#8222;WissenSchafftWerte&#8220; unseren Lesern vor.<\/p>\n Torsten Meier\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Der Firmenname ist Programm \u2013 Wissen schafft Werte, Werte im Sinne der Kultur, des Sinns geben und der Wertsch\u00e4tzung. Damit werden auch die Werte im Sinne des Gesch\u00e4ftserfolges positiv beeinflusst. Wissen schafft Werte ber\u00e4t auf strategischer Ebene, Unternehmen wenn es um das Lernen und Wissen geht. Heute sind damit alle Gesch\u00e4ftsprozesse und Branchen betroffen. Somit hat Wissen schafft Werte alle Unternehmensgr\u00f6ssen und Branchen im Beratungsportfolio und in den Referenzen. Weiterhin ist Wissen schafft Werte ein Think Tank der versucht selber neue Ideen zu generieren und diese mit der Community auszutauschen und neue L\u00f6sung zu entwickeln. Z.B. wird am 28.05.2013 ein BarCamp mit dem Schwerpunkt \u201eCorporate Learning and Knowledge\u201c in Horgen (CH) durchgef\u00fchrt. Nat\u00fcrlich spielen bei allen \u00dcberlegungen, der sinnvolle Einsatz von Technologie eine Rolle. In den letzten Jahren ist die sinnvolle Kombination und Verzahnung in den Mittelpunkt ger\u00fcckt. Mein Vorteil ist f\u00fcr die Organisation, dass ich selber 16 Jahre in leitenden Funktionen die Themen in Organisationen verantwortet habe und damit das Umfeld und die Herausforderungen schnell verstehen kann und ich Produkt- und L\u00f6sungsneutral berate.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lern-Online.net: Ein Projekt ihrer Firma lautet Vision 2053 \u2013 Lernen und Arbeiten in der Zukunft \u2013 und sie sind dessen Autor. Was kann man sich da genau drunter vorstellen?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Vision 2053 \u2013 Lernen und Arbeiten in der Zukunft &#8211; ist ein Versuch eine Zukunftsbetrachtung in Form eines Storytellings durchzuf\u00fchren. Eine Geschichte mit Personen und Charakteren die im Jahre 2053 spielen zeigen auf wie eine m\u00f6gliche Zukunft im Umfeld Lernen und Arbeiten aussehen kann. Dabei spielen auch Alltagsthemen eine Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Ver\u00e4nderungen unserer Welt und die dadurch resultierenden neue Zusammenh\u00e4nge und Herausforderungen. Die Form von Vision 2053 ist im ersten Schritt ein Podcast der regelm\u00e4ssig erscheint und in ca. 5&#8230;7 Minuten in sogenannten Learning Nuggets der Story erz\u00e4hlt und damit den H\u00f6rer in eine aufbauende Geschichte entf\u00fchren soll. Die Learning Nuggets bauen aufeinander auf und machen, so hoffe ich, die Ideen von mir begreiflich. Im Moment sind 7 Folgen verf\u00fcgbar. Hinter den Ideen stehen Analysen und Erkenntnisse von aktuellen Entwicklungen und Forschungsergebnisse und eine gute Portion Fantasie von mir. In einer zweiten Phase (Mitte des Jahre) werden die Zuh\u00f6rer in den Prozess eingebunden und sollen mit gestalten k\u00f6nnen und mitdiskutieren k\u00f6nnen. Es bleibt spannend.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Lern-Online.net: K\u00f6nnen sie mir schon Schulen und andere Bildungseinrichtungen oder Unternehmen nennen, die eine interaktive Tafel bzw. ein interaktives Whiteboard benutzen?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Es gibt in der Schweiz einige Beispiele in Schulen die bereits in jedem Klassenzimmer interaktive Whiteboards im Einsatz haben. Hier m\u00fcssen die Konzepte des Unterrichts angepasst und erweitert werden. Ein weiteres, so finde ich, sch\u00f6nes Beispiel ist von der Firma B\u00fchler AG in der Ostschweiz, diese setzt einen verteilten Klassenraum in der dualen Ausbildung der Lernenden (Azubis) ein und erm\u00f6glicht so den Lernenden die in China sind (dies ist Bestandteil einer normalen Ausbildung in der Schweiz bei B\u00fchler) am Berufsschulunterricht in der Ostschweiz teilzunehmen. Hier werden Videokonferenz und Whiteboards eingesetzt. Was nach meiner Meinung spannend ist, sind L\u00f6sungen die z.B. WII-Controller zum Aufbau eines Whiteboard nutzen und somit den anstehenden Investitionen gegen 0 fahren. (<a href=\"http:\/\/www.ted.com\/talks\/johnny_lee_demos_wii_remote_hacks.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.ted.com\/talks\/<wbr><\/wbr>johnny_lee_demos_wii_remote_<wbr><\/wbr>hacks.html<\/a>)<\/b><\/p>\n<p>Lern-Online.net: In dem ersten Video der Firma Corning Inc. aus dem Jahr 2011 (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=6Cf7IL_eZ38#!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.youtube.com\/<wbr><\/wbr>watch?feature=player_embedded&amp;<wbr><\/wbr>v=6&#8230;<\/a>) sieht man deren Zukunftsvision, die eine Familie mithilfe technischen Hilfen erlebt. Zun\u00e4chst sieht man einen riesiges interaktives &#8222;Glass&#8220; im Schlafzimmer mit einem Wecker und Fernseher. Sp\u00e4ter kommen ein interaktiver K\u00fchlschrank, Esstisch, Spiegel, Auto und Bushaltestelle dazu. So sch\u00f6n, das auch aussieht, welche Familie soll sich soviel Technik leisten k\u00f6nnen oder sieht man hier schon die Vision 2053?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<p><b>Man muss verstehen, dass Corning ein Glashersteller ist, der eine m\u00f6gliche Zukunft aufzeigen will, wie Glas eine Rolle in der interaktiven Kommunikation im Alltag spielen kann. Ich glaube daran, dass schneller wie wir denken einige der Realisierungen in den n\u00e4chsten Jahren bereits Einzug halten werden, sehen Sie sich die Aktivit\u00e4ten von Google mit dem Projekt Glass (http:\/\/www.<wbr><\/wbr>wissenschafftwerte.ch\/blog\/<wbr><\/wbr>google-glasses-in-aktion\/) an oder die bereits vorhandene Integration im Auto in der Windschutzscheibe, bei der Informationen w\u00e4hrend dem Fahren eingeblendet werden. Ansonsten wird es die Herausforderung sein, den Alltag zu erg\u00e4nzen und den Nutzer nicht zu \u00fcberfordern. In dieser Transformation befinden wir uns heute schon, die ansteigende Komplexit\u00e4t unseres Umfeldes wird gepr\u00e4gt durch Geschwindigkeit, Globalisierung und Technologisierung. Ob die gezeigten L\u00f6sungen im Jahr 2053 alle so vorhanden sein werden, werden u.a. auch wir bestimmen ob wir die neuen L\u00f6sungen ben\u00f6tigen und wenn ja wie.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Lern-Online.net: Was kann man unter einem &#8222;Blended eBook&#8220; verstehen?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Blended eBook soll deutlich machen, dass man moderne eBook ganzheitlich verstehen muss und durch eine Kombination von \u201eklassischen\u201c Methoden und \u201eneuen\u201c Methoden kombiniert werden muss, damit ein Leseerlebnis generiert werden kann. Dieses wir zunehmend wichtiger und der Leser will nicht mehr nur ein ebook in Form einer statischen PDF lesen, sondern will in zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten haben ein Leseerlebnis zu bekommen, Multimediale-Einbindung, Kommunikationsm\u00f6glichkeiten mit anderen Lesern oder die Nutzung der vorhandenen Technik der ebook-Reader und Tablets. Der Blended eBook-Ansatz versucht somit analog dem Blended Learning-Ansatz verschiedene Methoden zu mixen und zu einem qualitativ hochwertigeren L\u00f6sung zu kommen. Weiterhin ver\u00e4ndern sich auch die Rollen von Autoren im ebook-Bereich, diese wollen zunehmend mehr Kontakt mit ihren Lesern und wollen auch keine 400 Seiten mehr schreiben m\u00fcssen, hier kann Blended ebook ein Ansatz sein, Kapitelweise ebooks zu entwickeln (Beispiel Kindle Single) und in den Prozess sogar die Leser (Kunden) zu integrieren und durch deren Meinung das ebook mitzugestalten (OpenInnovation). Nebenbei entstehen neue Gesch\u00e4ftsmodelle und eine neue Rolle und Ausgestaltung von Verlagen. Ich bin gespannt ob man dies jetzt schon alles versteht und erlebe leider immer noch eine Abwehrhaltung insbesondere bei Verlagen. Ich will keine Textw\u00fcsten als ebook sondern interaktiv aufbereitete Inhalte die Spass machen und die M\u00f6glichkeiten der Tablets nutzen \u2013 Beispiel von mir\u00a0http:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch\/blog\/webinare_referent_<wbr><\/wbr>autor\/querdenker-interaktives-<wbr><\/wbr>ebook-ipad\/<\/b><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Lern-Online.net: Was versteht man unter Wissens\u00f6konomie und was unter &#8222;social learning&#8220;?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<p><b>In einer Wissensgesellschaft \u2013 in der wir ja leben \u2013 sind die Wissensarbeiter also wir in neuen Rollen und Prozessen involviert. Logische Konsequenz hier ist eine neue \u00d6konomie, in der Wissen die zentrale Ressource ist. Auch wenn Wissen stets Teil der Gesellschaft und der Wirtschaft gewesen ist, wird es immer mehr zum entscheidenden Standort- und Produktionsfaktor, w\u00e4hrend Produktionsstandorte weltweit weitgehend austauschbar werden. Wissen und die damit verbundenen Anwendungserfahrung wird entscheidender. Wobei Wissen zunehmend immer und \u00fcberall zur Verf\u00fcgung steht. Gunter Dueck sagte einmal \u201eSie k\u00f6nnen uns nicht viel mehr geben, wenn wir zwei Stunden im Internet danach gesurft haben.&#8220;, damit meinte er wo ist der Mehrwert eines Beraters, eines Rechtsanwaltes, eines Arztes usw. wenn der Kunde sich Konsequenz vorher im Internet informiert hat. Den das Wissen steht uns zur Verf\u00fcgung. Wobei es die Information ist und wir daraus in unserem Gehirn Wissen machen. Auf \u00f6konomischer Ebene vollzieht sich der Wandel von der Produktions- zur Dienstleistungs\u00f6konomie unter verst\u00e4rkter Einbeziehung von Wissensarbeit. Ich verwende hier gerne Don Tapscott<\/b>\u00a0(<b><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Don_Tapscott\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/<wbr><\/wbr>Don_Tapscott<\/a>) der Kommunikation, Transparenz\u00a0\u00a0und Partizipation (http:\/\/www.<wbr><\/wbr>wissenschafftwerte.ch\/blog\/<wbr><\/wbr>die-saulen-der-neuen-welt) als zentralen Treiber unseren neuen Gesellschaften sieht.<\/b><\/p>\n<p><b>In der letzten Zeit wird ein neuer Begriff im Umfeld der Wissens\u00f6konomie verwendet das Ecosystem (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Business_ecosystem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/<wbr><\/wbr>Business_ecosystem<\/a>). Abgeleitet aus der Natur wird eine ganzheitliche Sichtweise und wechselseitige Einbindung aller Beteiligten in den Mittelpunkt gestellt. \u2013 Wissen schafft eben Werte. Ich bin gerade dabei, eine neue Sichtweise der Digitalen Transformation in Learning an Knowledge anzugehen. Denn unsere Gesellschaften befinden sich in einer Transformation- und nicht mehr in einem Changeprozess.<\/b><\/p>\n<p><b>Bei dem Begriff social learning verweise ich gerne auf meinen WissensART-Blog-Artikel\u00a0http:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch\/blog\/social-learning-we-<wbr><\/wbr>are-connected<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b>Lern-Online.net: Man nennt sie bereits ein e-Learning-Guru, hei\u00dft das denn, das sie heute ausschlie\u00dflich mit elektronischen Mitteln lernen und mit einem gedruckten Buch oder mit Blatt und Papier gar nicht mehr lernen?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<p><b>Nein, genauso so wenig wie ich meinen Kunden empfehle nur noch elektronische Lernmethoden einzusetzen, es geht um die Sinnvolle Kombination und Nutzung aller Lernmethoden, aber genau hier liegt das Problem ich erlebe immer wieder die nicht Verzahnung der Lernmethoden die isolierte Betrachtung von Lernphasen vor oder nach dem Livetraining oder das nicht einbinden des Transfers. Ich selber versuche aus unterschiedlichen Methoden mein Wissen aufzubauen, hier stehen elektronische Mittel wie aber auch Kongressen, Messen, Seminare oder Think Tank (Arbeitsgruppen) eine Rolle. F\u00fcr mich ganz pers\u00f6nlich spielt im elektronischen Bereich Video und interaktive Visualisierungen eine wichtige Rolle, dies liegt an meinem pers\u00f6nlichen Lerntyp und Stil sich neuen Dingen zu n\u00e4hern. Weiterhin ist mein Motto \u2013 ich empfehle nie Umsetzungen und L\u00f6sungen die ich selber nicht ausprobiert oder angewendet habe. Ich bin Autodidakt und versuche viel, interessiere mich f\u00fcr viele Dinge und bin einfach Neugierig. Im Bezug auf Papiereinsatz, \u00a0muss ich allerdings zugeben, dass ich aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnde Papier minimiere und zunehmend meine ipads f\u00fcr die Notizen und kreativen Prozesse mit Kunden einsetzte.<\/b><\/p>\n<p>Lern-Online.net: In dem Artikel &#8222;Computer in der Schule?&#8220; (http:\/\/www.gwg-ev.org\/cms\/<wbr><\/wbr>cms.php?fileid=410) vom Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer aus der Nervenheilkunde aus dem Jahr 2005 empfiehlt Spitzer nicht den Kindern in jungen Jahren einen Computer f\u00fcr zu Hause zu kaufen, weil diese durch Computerspiele abgelenkt werden und Studien sogar gezeigt haben, das umso mehr Kinder den Computer und Internet nutzen desto negativer wird die Schulleistung. Was halten Sie von dieser Haltung und hat sich da in den letzten 8 Jahren bereits etwas ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<p><b>Eigentlich will ich mich \u00fcber Herrn Prof. Dr.Dr. Manfred Spitzer nicht \u00e4ussern. Man spielt mit der Angst der Gesellschaft, man befindet sich in der Transformation in eine neue Welt, dies macht unsicher und man hat Angst und Bedenken. Dies ist Mensch \u2013 Arthur Schopenhauer hat bereits gesagt \u201eJede Wahrheit durchl\u00e4uft drei Phasen. In der ersten wird sie verlacht, in der zweiten wird sie wild bek\u00e4mpft, und in der dritten wird sie als Selbstverst\u00e4ndlichkeit akzeptiert.\u201c Bei vielen Themen sind wir am Lachen, bei einigen haben wir Angst und wenn man sich die letzten Jahren der Entwicklungen auch im Lernumfeld ansieht sind zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden.\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>F\u00fcr mich ist der sinnvolle und massvolle Einsatz neuer Technologien zielf\u00fchrend, wenn dieser verzahnt ist und an einem klaren Ziel ausgerichtet sind gut. Wir k\u00f6nnen unseren Kindern die neuen Entwicklungen nicht verschliessen, m\u00fcssen dies aber mit Vernunft und Massvoll durchf\u00fchren. Ich mag allerdings nicht, dass man mit der Angst der Leuten spielt. (http:\/\/www.<wbr><\/wbr>wissenschafftwerte.ch\/blog\/<wbr><\/wbr>gunter-dueck-vs-manfred-<wbr><\/wbr>spitzer-digitale-potenz-vs-<wbr><\/wbr>digitale-demenz\/)<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Lern-Online.net: Mit welchen IT-Unternehmen sympathisieren Sie und warum ?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Sch\u00f6ne Frage, kurze Antwort \u2013 ich finde die Unternehmen gut, die L\u00f6sungen und keine Produkte f\u00fcr ihre Kunden entwickeln und auf innovativer Art die Kunden in die Entwicklung mit einbinden. Weiterhin finde ich generell die OpenSource-Bewegung als interessant und gut. Ich selber bin vor einigen Jahren auf Apple gewechselt und finde die Hard- und Software f\u00fcr mich geeignet. Auch wenn in den letzten Monaten auf Seiten der Konkurrenz gute innovative L\u00f6sungen entstehen. Generell muss mir eine IT-L\u00f6sung einen Mehrwert bringen und gut Aussehen, da bin ich ehrlich.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Lern-Online.net: Welche B\u00fccher oder Pers\u00f6nlichkeiten haben ihr Leben beeinflusst und warum ?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Mich interessieren Menschen die sich f\u00fcr eine Sache begeistern und dies ihren Zuh\u00f6rern und Leser vermitteln k\u00f6nnen und diese mitzunehmen auf neue Wege und Sichtweisen oder Ans\u00e4tze. Ich freue mich heute immer wieder Gunter Dueck zu sehen oder Beitr\u00e4ge von Steve Jobs zu sehen. Ich sehe aber viele interessante Menschen auf Kongressen oder Messen die ich vorher nie geh\u00f6rt oder gesehen hatte &#8211;\u00a0\u00a0zwei Beispiele Carsten Schloter CEO Swisscom\u00a0<\/b><b><span style=\"text-decoration: underline;\">http:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch\/blog\/heute-die-chancen-von-<wbr><\/wbr>morgen-entdecken\/<\/span><\/b><b>\u00a0und Markus Hengstschl\u00e4ger \u2013 Humangenetiker\u00a0<\/b><b><span style=\"text-decoration: underline;\">http:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch\/blog\/die-<wbr><\/wbr>durchschnittsfalle-gene-<wbr><\/wbr>talente-chancen\/<\/span><\/b><b><\/b><\/p>\n<div>\n<p><b>\u00a0<\/b>Lern-Online.net: Was machen Sie am liebsten in ihrer Freizeit ?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Mich mit neuen Themen auseinandersetzen, Platz f\u00fcr neue Impulse schaffen, kreative Umsetzungen angehen, Natur geniessen \u2013 ich mag Wasser und auch Berge \u2013 dies ist mit meinem Wohn- und Arbeitssitz in St.Gallen gut m\u00f6glich der Bodensee ist 30 Minuten von mir entfernt und in 2500m H\u00f6he komme ich auch in 30 Minuten, Fotografieren (Natur), Malen (Abstrakt), Schwimmen, TRX, Musik h\u00f6ren (Jazz, Worldmusik \u2013 Balkan, T\u00fcrkei), Live-Konzerte, H\u00f6rb\u00fccher, Kino, Apps ausprobieren, Quadrocopter fliegen, neue Gadgets ausprobieren, interessante Menschen treffen und Verkn\u00fcpfungen und Zusammenh\u00e4nge verstehen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>\u00a0Lern-Online.net: Wie sehen sie die Zukunft und Verbreitung von Online-Lernen bzw. E-Learning ?<\/p>\n<p>Torsten Maier:<\/p>\n<\/div>\n<p><b>Ich bem\u00fche gerne noch einmal Arthur Schopenhauer \u201eJede Wahrheit durchl\u00e4uft drei Phasen. In der ersten wird sie verlacht, in der zweiten wird sie wild bek\u00e4mpft, und in der dritten wird sie als Selbstverst\u00e4ndlichkeit akzeptiert.\u201c<\/b><\/p>\n<p><b>Ich spreche gerne davon, dass e-learning wegfallen wird, nicht die Methoden sondern der Begriff, weil \u201eLernen bleibt lernen \u2013 egal welche Begrifflichkeiten wir noch finden werden\u201chttp:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch\/blog\/e-learning-ohne-e\/<\/b><\/p>\n<p><b>In machen Bereichen ist \u201ee-learning\u201c bereits Selbstverst\u00e4ndlich in anderen wird es belacht. Klar ist eins, die technologische Entwicklung und die Erkenntnisse aus der Gehirnforschung werden dazu sorgen, dass neue Lernmethoden in den Lernprozess eingesetzt werden. Immer und \u00fcberall werden wir auf Lerninhalte zugreifen k\u00f6nnen und mit anderen Lernen kommunizieren k\u00f6nnen, egal wo diese sich gerade befinden. Aktuelle Diskussionen, welche Kompetenzen die Trainer\/Lehrer besitzen m\u00fcssen und welche Rolle diese in den Lernprozessen spielen, zeigen die anstehende Ver\u00e4nderungen auf\u00a0\u00a0\u2013 hin zu Facilitator und Lernbegleiter?<\/b><\/p>\n<p><b>E-learning wird also Bestandteil von integriertem Lernans\u00e4tze und Lernangeboten sein und werden. Weiterhin wird Online-Lernen in Arbeitsprozesse integriert und verzahnt, da wo Wissen und Lerninhalte notwendig sind. Keine Isolierte Sichtweise mehr und verzahnt mit Kommunikation- und Austauschprozessen. Gleichzeitig wird die Interaktionsvielfalt und M\u00f6glichkeiten des Online-Lernerns steigen und neue Anwendungsfelder m\u00f6glich machen. Ich hoffe einfach nur auf die Nutzung dieser M\u00f6glichkeiten und nicht im Verharren von \u201ealten\u201c Sichtweisen.<\/b><\/p>\n<p><b>Abschliessend will ich alle Leser auffordern neue Dinge auszuprobieren und die Erfahrung mit anderen und oder mit mir zu teilen und dann zu optimieren \u2013 hierzu ein kleines Zitat<\/b><\/p>\n<p><b>\u201eWo k\u00e4men wir hin, wenn jeder sagte, wo k\u00e4men wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir k\u00e4men, wenn wir gingen.\u201c Von Kurt Marti Schweizer Pfarrer und Schriftsteller.<\/b><\/p>\n<p><b>Vielen Dank f\u00fcr das Interview und den Lesern, bitte kommentieren Sie doch gerne oder holen Sie sich weitere Eindr\u00fccke unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wissenschafftwerte.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.wissenschafftwerte.<wbr><\/wbr>ch<\/a><\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Wir danken ebenfalls und bei Torsten Maier f\u00fcr dieses sehr informative Interview und w\u00fcnschen Ihn weiterhin alles Gute.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der DaFWEBKON in diesem Jahr lernte ich Torsten Maier \u00fcber diverse Kommunikationskan\u00e4le wie Facebook und Twitter. 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